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Künstliche Intelligenz revolutioniert die Kanalinspektion

IBAK Helmut Hunger GmbH & Co. KG setzt auf 360°-Kamera, Machine Learning und internationale Innovationsnetzwerke.

Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert Schritt für Schritt zahlreiche Branchen – und ist längst auch im „Untergrund“ angekommen. Beim Unternehmensbesuch der IBAK Helmut Hunger GmbH & Co. KG wurde deutlich: In der Kanalinspektion sorgen KI und modernstes Engineering für messbaren Fortschritt. Gemeinsam mit Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei und Digitalisierungsminister Schleswig-Holstein, und Vertreter:innen der WTSH erhielten wir einen Einblick in die Möglichkeiten, die Automatisierung, Datenanalyse und digitale Innovation für die Zukunftsfähigkeit kommunaler und urbaner Infrastrukturen bieten. Von der WTSH waren Kolleg:innen aus Innovationsberatung, Transfer-Hub Klimaneutrales Wirtschaften, Patent- und Markenzentrum sowie KI.SH dabei

Dorian Hunger, Geschäftsführer von IBAK Helmut Hunger GmbH & Co. KG, präsentiert Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei und Digitalisierungsminister, die prototypische KI-Steuerung für einen der Kanalroboter.

Digitalisierung der Kanalinspektion mit KI

Drei konkrete Projekte wurden vorgestellt: 

  • Bilderkennung im Kanal – automatisierte Zustandserfassung  (ArtIST)
  • autonomes Fahren – KI-Autopilot für die Kanalinspektion (aiControl)
  • KI-basierte Prognose und Instandhaltungsplanung (ISAM)

Ein echtes Highlight: Die praxiserfahrenen Ingenieur:innen und Inspekteur:innen versorgen das interne Entwicklerteam kontinuierlich mit praktischem Feedback und realen Daten. Dieser „Feedback-Loop“ sorgt dafür, dass die KI-Lösungen von IBAK stetig robuster und praxisnäher werden. (Projekt ArtIST)

IBAK erforscht zudem im Projekt ISAM, wie KI-Methoden zur Prüfung, Korrektur und Vervollständigung von Kanaldaten eingesetzt werden können, um die Qualität der Eingangsdaten zu verbessern und damit ein Prognosesystem für die vorausschauende Entwicklung und den nachhaltigen Erhalt von Abwassersystemen bereitzustellen. Das entwickelte Modell analysiert die vorhandenen Daten des Kanalnetzes und nutzt künstliche Intelligenz, um die Degradation einzelner Haltungen und des gesamten Netzes vorherzusagen, sodass strategische Investitionen optimal geplant werden können.

Synergien im Netzwerk: Zusammenarbeit, Beratung und Wissenschaft

Unternehmen wie IBAK sind in der Lage, komplexe Themen wie die drei vorgestellten Projekte anzupacken. Ein Netzwerk kann dennoch eine sinnvolle Ergänzung sein. Beim Austausch mit den WTSH-Vertreter:innen aus der Innovationsberatung, dem Patent- und Markenzentrum Schleswig-Holstein sowie dem Transfer-Hub Klimaneutrales Wirtschaften und uns von KI.SH wurde deutlich: Die Einbindung unterschiedlicher Expertisen beschleunigt Innovation und sichert Qualität.

Wir sind überzeugt, deine offene Gesprächs- und Kooperationskultur ermöglicht es, aktuelle Forschung direkt in die Weiterentwicklung von Hard- und Software einfließen zu lassen – vom Einsatz neuer Sensortechnik bis hin zu Open-Data-Ansätzen und Digitalisierungsstrategien.

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