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KI-optimiertes Fuhrparkmanagement: Automatisierte Buchungen an der CAU

Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) betreibt ein Fuhrparkmanagement mit rund 130 Einheiten, darunter 20 frei verfügbare Fahrzeuge und vier Anhänger. Diese können von Mitarbeitenden der Universität für Exkursionen, Messebesuche, Seminare und Konferenzen gebucht werden. Die Buchung erfolgt bislang über Online-Formulare oder per E-Mail und wird vollständig manuell bearbeitet – bis zu 1.000 Anfragen pro Jahr binden so erhebliche personelle Ressourcen. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie hat KI.SH daher die technische Umsetzbarkeit einer KI-gestützten Automatisierung untersucht, um die Effizienz des Buchungs- und Vergabeprozesses deutlich zu steigern.

Der große Fuhrpark der Christian-Albrechts-Universtität zu Kiel wird bisher händisch verwaltet. KI.SH prüfte die Automatisierung dieses Vorgangs. Foto: CAU Fuhrparkamangement.

Ausgangssituation und Lösungsansatz

Buchungsanfragen werden bislang manuell nach Rangfolge priorisiert. So sind etwa Buchungen für Exkursionen höherrangig als für einen Messebesuch. Um auch kurzfristig Fahrzeuge für hochrangige Anfragen zur Verfügung stellen zu können, müssen Anfragen mit niedrigerer Priorität längere Wartezeiten in Kauf nehmen. Sonderfälle wie Fahrzeugreservierungen für Werkstatttermine, Exkursionen mit sich überschneidenden Zeiträumen oder andere spezielle Nutzungsszenarien erhöhen die Komplexität zusätzlich. Vor diesem Hintergrund wünschte sich das Fuhrparkmanagement eine Lösung, die diese vielfältigen Rahmenbedingungen zuverlässig abbildet und den Vergabeprozess weitgehend automatisiert.

Vom Dashboard zur Fahrzeugzuweisung: Ziele der Machbarkeitsstudie

Die Machbarkeitsstudie verfolgte die Entwicklung eines webbasierten Dashboards für die digitale Eingabe und Bearbeitung von Buchungsanfragen, eine datenbasierte Analyse vergangener Buchungen zur Identifikation von Mustern und Entscheidungsregeln sowie eine weitgehend automatisierte Fahrzeugzuweisung, die komplexe Fälle für die manuelle Nachbearbeitung hervorhebt. Begleitet wurden die Machbarkeitsstudie vom KI.SH-Projektteam, bestehend aus Daniel Mansfeldt, Ben Biesenbach und Tobias Schwartz.

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