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Digitalisierung in kleinen Unternehmen (DigiBonus II)

Mit diesem Programm werden die Digitalisierungsaktivitäten von kleinen Unternehmen mit höchstens 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt. Unternehmen sollen ihre Produkte, Dienstleistungen und Prozesse digital transformieren und ihre IT-Sicherheit verbessern, um wirtschaftliche Chancen durch die Digitalisierung besser nutzen zu können. Gefördert werden Investitionen in Hard- und Software einschließlich notwendiger Dienstleistungen.

Die Finanzmittel für den DigiBonus II kommen aus der Förderinitiative REACT-EU und werden von der EU-Kommission zusätzlich für die Jahre 2021 und 2022 bereitgestellt und im Rahmen des aktuellen EFRE-Programms Schleswig-Holstein  2014-2020 umgesetzt. Die Mittel aus REACT-EU sollen zum einen zur Unterstützung der Krisenbewältigung in Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und ihrer sozialen Folgen, zum anderen zur Vorbereitung einer grünen, digitalen und stabilen Erholung der Wirtschaft beitragen.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie die nachfolgenden Informationen und Hinweise, bevor Sie mit der Antragstellung beginnen. Sie sollen Ihnen helfen, das Förderprogramm zu verstehen und Ihnen eine reibungslose Antragstellung ermöglichen.

Welche Projekte können gefördert werden? 

  • Verbesserung der IT-Sicherheit,
  • Verbesserung digitaler Geschäftsmodelle,
  • Digitalisierung von Prozessen, Produkten und Verfahren.

Wer kann eine Förderung beantragen? 

  • Unternehmen sowie gemeinnützige Unternehmen und Vereine, sofern sie dauerhaft wirtschaftlich tätig sind, mit Sitz oder Betriebsstätte in Schleswig-Holstein und nicht mehr als 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Vollzeitäquivalente)
  • Freiberufler, die diese Tätigkeit im Haupterwerb ausüben.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Mit dem Projekt darf noch nicht begonnen worden sein, das heißt, es dürfen vor der Bestätigung des Eingangs des rechtsverbindlich unterschriebenen Förderantrages bei der WTSH noch keine Hard- oder Software angeschafft oder Dienstleistungen beauftragt worden sein. Planung, Marktrecherche, Preisabfragen etc. gelten nicht als Beginn des Projektes.
  • Die geplanten Maßnahmen müssen einen Digitalisierungsfortschritt im Unternehmen bewirken. Es reicht nicht aus, z. B. ausschließlich die vorhandene Standard-IT-Infrastruktur zu erneuern.
  • Die geplanten Investitionen einschließlich Dienstleistungen müssen mindestens 10.000 Euro netto betragen.
  • Die geförderten Investitionen in Hard- und Software müssen in Schleswig-Holstein zum Einsatz kommen.
  • Bei verbundenen Unternehmen kann nur ein Unternehmen einen Antrag stellen.
  • Das Projekt soll binnen 6 Monaten abgeschlossen sein.
  • Für das Projekt darf kein Zuschuss aus anderen Förderprogrammen von Bund, Land, EU oder sonstigen Dritten beantragt worden sein.

Was wird gefördert?

Investitionen in Hard- und Software sowie dazu gehörende Dienstleistungen unter den in Ziff. 5.2 der Richtlinie genannten Voraussetzungen.

Was wird nicht gefördert?

Standard-Hard- und Software, selbst erstellte Hard- und Software, gebrauchte Geräte, wiederkehrende Dienstleistungen (vgl. Ziff. 5.2 der Richtlinie).

Wie hoch ist der Zuschuss?

Bis zu 50% der zuwendungsfähigen Ausgaben, höchstens jedoch 17.000 Euro.

Welche Unterlagen müssen bei der Antragstellung hochgeladen werden?

  • Angebote bzw. Nachweise über eine Markt-/Preisrecherche für die anzuschaffende Hard- und Software und für die geplanten Dienstleistungen,
  • Aussagekräftige Projektbeschreibung (ca. 2 DIN A4-Seiten) mit Aussagen zur Zielsetzung des Projektes, des aktuellen Standes der Digitalisierung und des zu erreichenden Digitalisierungsfortschritts,
  • De-minimis-Bescheinigungen der letzten drei Steuerjahre, sofern relevant
  • Nachweis der Unternehmensform

          Unternehmen:

    • Handelsregisterauszug oder 
    • Gewerbeanmeldung zuzüglich Kopie des Personalausweises der vertretungsberechtigten Person(en)

        Vereine:

    • Vereinsregisterauszug zuzüglich eines Nachweises über die vertretungsberechtigte(n) Person(en) des Vereins,

        Angehörige der Freien Berufe: 

    • Kopie des Personalausweises zuzüglich eines Nachweises, dass die Tätigkeit im Haupterwerb ausgeübt wird.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise

  • Halten Sie die vorgenannten Unterlagen im PDF-Format oder als Foto vor, bevor Sie sich zur Antragstellung registrieren und mit der Antragstellung beginnen.
  • Bei der Anmeldung zum Online-Antrag muss eine E-Mail-Adresse angegeben werden. Sie wird für die erforderliche Korrespondenz verwendet. Ohne die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse kann kein Antrag gestellt werden.
  • Die elektronische Antragstellung erfolgt in der Förderdatenbank ProNord der Investitionsbank Schleswig-Holstein. Mit dem untenstehenden Link werden Sie dorthin geleitet.
  • Die erforderlichen Angaben zum Antrag erfassen Sie in der Datenbank. Die Anlagen zum Antrag laden Sie in der Datenbank hoch.
  • Nach Eingabe aller Antragsinformationen können Sie das vollständige Antragsformular als PDF-Dokument herunterladen und ausdrucken.
  • Der ausgedruckte Antrag muss rechtsverbindlich unterschrieben bei der WTSH postalisch eingereicht werden.
  • Eine Bearbeitung ist nur bei Vorliegen eines vollständigen und rechtsverbindlich unterzeichneten Antrages mit allen geforderten Anlagen möglich.

Dokumente für Ihr Vorhaben herunterladen

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Richtlinie DigiBonus II
Richtlinie des Landes Schleswig-Holstein zur Förderung niedrigschwelliger Digitalisierungsmaßnahmen in kleinen Unternehmen (DigiBonus II Schleswig-Holstein)

Förderung beantragen

Die elektronische Antragstellung erfolgt in der Förderdatenbank ProNord der Investitionsbank Schleswig-Holstein. Mit dem untenstehenden Link werden Sie dorthin geleitet.

Jetzt Förderung direkt online beantragen!

Wie geht es weiter? 

1. Eingangsbestätigung und Beginn des Vorhabens 

Nach postalischem Erhalt des rechtsverbindlich unterschriebenen Förderantrages verschickt die WTSH eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Diese Eingangsbestätigung beinhaltet die Zustimmung, dass ab diesem Zeitpunkt auf eigenes Risiko mit dem Projekt begonnen werden darf.  

2. Prüfung des Förderantrags und Entscheidung 

Die WTSH trifft nach Prüfung der Zuwendungsvoraussetzungen die Entscheidung über eine Förderung.

3. Zuwendungsbescheid 

Nach positiver Entscheidung erhält die Antragstellerin bzw. der Antragsteller einen entsprechenden Bescheid.

4. Verwendungsnachweis 

Zur Prüfung der zweckentsprechenden Verwendung der Fördermittel und der Erreichung der Projektziele muss innerhalb von zwei Monaten nach Ende der Projektlaufzeit ein Verwendungsnachweis eingereicht werden. Der Verwendungsnachweis besteht aus einem zahlenmäßigen Nachweis der tatsächlich getätigten Ausgaben (inkl. Originalbelege) und einem Sachbericht.

5. Auszahlung 

Nach positiver Prüfung des Verwendungsnachweises wird der bewilligte Zuschuss in einer Summe ausgezahlt. 

Förderinitiative REACT-EU

Die Finanzmittel für den DigiBonus II kommen aus der Förderinitiative REACT-EU und werden von der EU-Kommission zusätzlich für die Jahre 2021 und 2022 bereitgestellt und im Rahmen des aktuellen EFRE-Programms Schleswig-Holstein  2014-2020 umgesetzt. Die Mittel aus REACT-EU sollen zum einen zur Unterstützung der Krisenbewältigung in Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie und ihrer sozialen Folgen, zum anderen zur Vorbereitung einer grünen, digitalen und stabilen Erholung der Wirtschaft beitragen.

Wirtschaft REACT-EU Logo

Förderprogramm DigiBonus I

Für Kleinstunternehmen mit maximal 5 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) gibt es mit dem DigiBonus I eine mögliche Förderalternative. Das Förderprogramm DigiBonus I hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2021 und ermöglicht für ausgewählte Fördergegenstände eine einmalige Bezuschussung bis maximal 1.000 Euro. Anträge für den DigiBonus I können bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) gestellt werden. Weitergehende Informationen zum Förderprogramm DigiBonus I und zur Antragstellung erhalten Sie auf der Website der IB.SH.

Hier mehr erfahren

Für Unternehmen mit maximal 5 Beschäftigten ist eine Förderung aus beiden Programmen (Digibonus I und II) grundsätzlich möglich. Bitte beachten Sie, dass eine Doppelförderung derselben förderfähigen Investition oder Dienstleistung in beiden Programmen jedoch ausgeschlossen ist.

 

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